Amasya
Amasya ist eine Provinzhauptstadt in der türkischen Schwarzmeerregion. Die Stadt liegt in einem engen Tal des Flusses Yeşilırmak. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war sie die Hauptstadt des Königreichs Pontos.
An beiden Ufern stehen osmanische Häuser, die sogenannten Yalıboyu-Häuser. Die meisten stammen aus dem 19. Jahrhundert, viele sind heute Cafés, Restaurants und kleine Hotels. Über dem Nordufer sind die Felsgräber der pontischen Könige in die Wand des Berges Harşena gehauen. Fünf Königsgräber liegen neben der Terrasse Kızlar Sarayı. Seit 2015 stehen sie auf der vorläufigen Welterbeliste der UNESCO. Auf dem Gipfel thront die Burg Harşena. Die Moschee Sultan Bayezids II. entstand 1485–1486 im Auftrag des Sultans.
Die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt liegen in Gehweite. Der Weg zu den Gräbern ist steil, einige Steinstufen sind abgetreten. Die Burg ist auch über eine Straße erreichbar. Der Flughafen Amasya-Merzifon liegt etwa 40 km nordwestlich der Stadt. Aktuelle Öffnungszeiten vor dem Besuch prüfen.