Karabük
Safranbolu
Karabük
41.2494, 32.6833
Safranbolu ist eine Kleinstadt in der Provinz Karabük in der westlichen Schwarzmeerregion, rund 9 km nördlich von Karabük. Vom 13. Jahrhundert bis zur Ankunft der Eisenbahn im frühen 20. Jahrhundert war sie eine Karawanenstation an der wichtigsten Ost-West-Handelsroute. Das osmanische Stadtbild ist seit 1994 UNESCO-Welterbe.
Das alte Marktviertel Çarşı liegt in einem Tal zwischen zwei Bächen. Hier steht der Cinci Han, eine Karawanserei, die Cinci Hoca zwischen 1640 und 1648 errichten ließ. Heute ist darin ein Hotel. In der Nähe liegen die Köprülü-Mehmet-Pascha-Moschee von 1661 und die Yemeniciler Arasta, eine Ladenzeile mit 48 Holzläden. Viele Fachwerkhäuser sind heute Pensionen, das Kaymakamlar-Haus ist als Museum zugänglich.
Busse fahren ab Ankara (rund 220 km) und Istanbul (rund 410 km). Planen Sie mindestens einen ganzen Tag ein; übernachten kann man in einem restaurierten Haus. Die Gassen sind eng, mit Steinen gepflastert und stellenweise steil, daher sind rutschfeste Schuhe sinnvoll. Den Blick über die Altstadt bietet der Hıdırlık-Hügel, am besten kurz nach Sonnenaufgang.